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Verein Rodgauer Segler e.V.



RoSe – Ansegeln auf dem 50. Breitengrad

Rodgau, 3. April 2011

Das traditionelle „Ansegeln auf dem Trocknen“ verlegten die Rodgauer Segler zum Beginn der Saison 2011 auf den 50. Breitengrad. Sie krönten das schon sommerliche Fest am Sonntag mit Hamburger Butterkuchen, Bootstaufe und Verabschiedung einer Resolution zum 50. Breitengrad und mit der Überquerung des legendären Breitengrades im frisch getauften Kajak auf der Rodau in Dudenhofen auf der Höhe des Grundstückes der Familie Ursula und Gerhard Klein an der Bachstraße.

Bürgermeister Jürgen Hoffmann, erfahrener Sporttaucher, nahm an diesem fröhlichen Saisonauftakt teil und zustimmend auch folgende Resolution der Segelfreunde entgegen, die zuvor einstimmig von allen Anwesenden beschlossen worden war:

    Die Rodgauer Segler und sicherlich auch viele Bürger/innen wünschen sich von der Stadt Rodgau, dass der Verlauf des 50. Breitengrades durch die Stadtteile Nieder-Roden und Dudenhofen sowohl ideell als auch optisch besser gewürdigt und dokumentiert wird als bisher. Es wird in diesem Zusammenhang auf das gute Beispiel der Nachbarstadt Rödermark im Ortsteil Waldacker verwiesen.

Die Rodgauer Segler sind gerne bereit, an der Realisierung eines Planes mitzuwirken und verweisen auch auf die Stadt Mainz, wo der 50. Breitengrad publikumswirksam bekanntlich auf dem Dom-Platz als Bronze-Band ins Pflaster eingelassen ist. In einer kleinen Ausstellung von Manfred Papke zeigten die Segler Namen und Fotos von Städten – wie Vancouver – und Landschaften rund um den Globus bis hin zum Kreis Offenbach, wo bereits 1976 diese besondere Lage dokumentiert wurde. Wie der Segler Vorsitzende Klaus Kölpin erinnerte, wurde zwar vor elf Jahren der Breitengrad an der Frankfurter Straße in Nieder-Roden vor einem Bank-Gebäude auf das Pflaster gemalt, doch dies an nicht unbedingt geografisch genauer Position und zudem inzwischen, weil nicht gepflegt, verblichen.

Nach Messungen der Segler verläuft der 50. etwa in Höhe der Kölner Str. über die Frankfurter Straße in Richtung Kleingartengelände, wo im letzten Jahr ein Nieder- Röder Bürger eine Säule in seinem Garten errichtete. Die Rodgauer Segler fielen allerdings ein Jahr zuvor „fast vom Stuhl“ als sie bei Messungen feststellten dass „ihr 50.“ fast auf die „Sekunde“ genau durch das Grundstück ihres Segelfreundes Gerhard Klein an der Bachstraße in Dudenhofen verläuft und fassten den Entschluss, das diesjährige „Ansegeln“ dort an Ort und Stelle vor der Garage zu feiern, die durch der Strich quasi geteilt wird.

Gleichzeitig verabschiedeten die Segler an diesem ersten Samstag im April ihren seit 25 Jahren amtierenden Vorsitzenden Klaus Kölpin nach Hamburg, nachdem er beim Entern seines neuen Kajak im Wildwasser der Rodau beim Durchschneiden des Goldenen Bandes fast noch gekentert wäre. Bis zum Spätherbst will der Einhand Segler auf Elbe und Nordsee seine Shark 24 „Benny“ trimmen und trainieren für den nächstjährigen Atlantik-Törn zu seinem 75. Geburtstag.

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